Wärmeverbund Erweiterung

Erweiterung im Gebiet Zürichstrasse / Ersigenstrasse

Bis Ende Januar 2020 wurde eine Umfrage bei den Haus- Wohneigentümer im Gebiet zwischen der Ersigen- und Zürichstrasse (Gebiet Lindenmattweg, Rosenweg, Hofmatte, Dahlienweg, Hofstattweg und angrenzende Strassen) in Kirchberg durchgeführt.

Bis Anfangs März wird die Umfrage auf das Gebiet Ersigenstrasse/ Bütikofenstrasse (Nelkenweg, Fliederweg, Floraweg, Weissensteinweg, Gründeweg, Hasenmattweg, Rötimatte und Teile Bütikofenstrasse) erweitert. 

Ein (unverbindliches) Interesse und die Grössenordnungen der Energienachfrage in diesem Gebiet soll geklärt werden.

Projektablauf:

– Auswertung der Umfrage
– Kontaktaufnahme mit Interessierten (Frühling 2020)
– Linienführung und Bauprojekt
– Verbindliche Kosten und Zusage
– Realisierung (Bau)

Die Ausführung im Gebiet Rosenweg/Zürichstrasse kann bis Herbst 2020 realisiert werden. Das restliche Gebiet, je nach Bauprojekt (Bewilligungsverfahren) in 1-2 Jahren.

Ergebnis Umfrage
(Wärmeverbund Erweiterung)

Vielen Dank für die bisherigen, zahlreichen Rückmeldungen.
Die vielen, an einem Anschluss interessierten Eigentümer übertreffen unsere Erwartungen.

Die Umfrage ist abgeschlossen. Da viele Stockwerkeigentümer ihre Versammlungen erst später abhalten werden, nehmen wir diese und weitere Meldungen weiterhin gerne entgegen.

Inzwischen haben wir mit der Machbarkeitsstudie begonnen. So, dass wir bald über die Kosten eines Anschlusses informieren können.

Energierichtplan der Gemeinde Kirchberg

Die Gemeinde Kirchberg will mit dem Energierichtplan, die Energieversorgung bis 2030 weitgehend auf erneuerbare Energie umstellen.

Richtplan Energie

Nebst der Erweiterung des erwähnten Wärmeverbundes sind im Unterdorf/Industrie und Oberdorf (Eystrasse) 2 neue Wärmeverbünde geplant.

Unser Planungspartner:

Planungsbüro für nachhaltige Energieprojekte

Haben Sie es gewusst:

Der Kanton fördert den Ersatz einer Öl- und Elektroheizung neu mit (Gilt auch beim Anschluss an Fernwärme)

Energie aus Holz

Holz hat seit jeher eine unverzichtbare Stellung für die Energieversorgung eingenommen. Der zweitwichtigste erneuerbare Energieträger spielt auch bei der Energiewende eine bedeutende Rolle. Mehrere Hundert Holzschnitzel-Wärmeverbünde sind in der Schweiz schon in Betrieb. Stammt das Holz aus regionalen Wäldern, ist dies für die angeschlossenen Häuser nicht nur die bequemste, sondern auch die preislich stabilste Art zu heizen.

Eine Heizung für alle

Manche tun sich noch schwer mit der Vorstellung, auf die Wärmeerzeugung im eigenen Gebäude zu verzichten. Dabei bietet ein Wärmeverbund, also eine zentrale Grossheizung, die über Wärmeleitungen mehrere Gebäude versorgt, viele Vorteile:
Für die angeschlossenen Liegenschaften ist es mit Abstand die komfortabelste Art zu heizen. Sie benötigen keine eigene Heizung mehr, sondern nur noch eine kleine Übergabestation im Keller, die nicht viel grösser ist als ein Sicherungskasten.
Die Einzelheiten des Wärmebezugs werden in einem Wärmeliefervertrag geregelt. Dort steht, ab welcher Aussentemperatur und zu welchem Preis Wärme geliefert wird. Zugleich ist geregelt, wie dieser Preis einer allfälligen Teuerung angepasst wird.
Nutzniesserin eines Nahwärmenetzes ist aber auch die Umwelt. Statt vieler Einzelheizungen gibt es nur noch eine einzige Feuerstelle mit modernsten Filteranlagen.

Der Wärmeverbund mit Holzenergie

Die Brennstofflieferung sowie die Wartung der Anlage werden zentral organisiert. Die am Wärmeverbund angeschlossenen Liegenschaften werden mittels Wärmeleitungen genau mit der Energiemenge versorgt, die benötigt wird – vergleichbar dem Strombezug aus der Steckdose.

Die Vorteile von Wärmeverbünden mit erneuerbaren Energien:

  • Einsatz von erneuerbaren Brennstoffen (nachhaltige Energieversorgung)
  • Lokale Brennstoffversorgung keine Abhängigkeit von Importen
  • Überschaubare Kostenentwicklung beim Energieträger Holz

Die Vorteile für die angeschlossenen Liegenschaften:

  • Eine zentrale Energieeinheit als sichere Wärmequelle
  • professionelle Wartung
  • Bequem, komfortabel
  • kostengünstig (keine Reparaturen, Unterhalt, Amortisationen, Service und Investitionen in Wärmeerzeugung)
  • Mehr Platz und keine Lärm- und Geruchsemissionen in der eigenen Liegenschaft
  • Geringer Energieverbrauch, weil keine eigenen Verbrennungen betreiben werden muss

… wussten Sie, dass:

  • Energie aus Holz den grössten und wichtigsten Beitrag zur Energiestrategie 2050 beitragen kann
  • Holzenergie krisensicher ist
  • Die Anwendung von Holz als Energie CO2 neutral ist
  • Holzenergie lokal geerntet und lokal/regional genutzt wird
  • Holzenergie keine Verkehrsinfarkte mit verschuldet
  • die Holzenergie noch 30% gesteigert werden sollte bis zur nachhaltigen Nutzungsgrenze
  • der Waldzuwachs in der Schweiz pro Jahr die Fläche des Thunersees ausmacht
  • im 2014 in der CH 29.7 PJ (entspricht 2’970’000’000 Liter Oelenergie) verbraucht wurde
  • noch ca. 2’000’000 m3 Holz pro Jahr zusätzlich Holzenergie genutzt werden sollte, um den Wald nachhaltig zu pflegen und zu verjüngen
  • die Nutzung von Holzenergie keine Umweltschäden im Meer und an Land verursacht
  • moderne Holzfeuerungen mit Feinstaubfiltertechnik ausgerüstet sind
  • Abgase aus Holzfeuerungen sauberer sind als die Luft in Städten und Industriegebieten
  • Holzenergie lokale Wertschöpfung generiert
  • mehrere Milliarden Enerigeimporte als Ausgaben aus der Schweiz abfliessen
  • Holzenenergie ohne Gefahr und Risiko im Wald und beliebig gelagert werden kann
  • der Wald ein bester Luftfilter und Sauerstoffproduzent ist
  • eine Hektare gesunder Wald pro Jahr ca. 50 Tonnen Russ und Staub binden kann
  • Der Wald der beste Wasserfilter und Wasserspeicherplatz ist
  • eine Hektare Wald bis zu 1’000’000 Liter Trinkwasser pro Jahr filtriert und produziert
  • Holzenergie vor allem auch in ländlichen Räumen sichere Arbeitsplätze generiert
  • Holzenergie die Schweiz echt unabhängiger macht von den weltweiten Kapriolen der Energieversorgungsgiganten
  • die Nutzung von Holzenergie kein Geldfluss in Waffeninvestitionen von kritischen Länder erzeugt
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